
Gespickt mit Highlights war der Faschingssonntag für die Schäffler. Höhepunkt einmal mehr der Auftritt bei Tanzmeister Hans Spenger, bei dem es als besondere Überraschung eine 8. Tanzfigur zu sehen gab. Diese quasi Weltpremiere wird ihren Eingang in die Annalen unter „Spenger-Laube“ finden.

Der Tag brachte einen Wettermix von Regen über Graupel bis hin zu Sonnenschein am Spatnachmittag. Auf der Einladungsliste standen 17 Stationen, bei denen es ein Wiedersehen mit altbekannten Schäfflergesichtern gab; Familien, die dem Schäfflertanz sehr nahe stehen. Allein bei drei ehemaligen Reifenschwingern, zwei Vortänzern und einem Ex-Fasslkasperl war man zu Gast.


Gewohnt begeistert fiel der Empfang bei TSV-Ehrenmitglied Albert Pfaller aus. Der Papa machte 1970 als Schäffler den Anfang, seine Kinder Benedikt und Johanna (Reifenschwinger und Marketenderin 1998) sowie Bertram (Tänzer 2005) traten in seine Fußstapfen.


Viermal stand Ludwig „Zack“ Kallmünzer in den Jahren von 1963 bis 1984 als Kasperl auf dem Fassl - auch bei ihm schaute man gerne vorbei. Anderl Berger fungierte in der gleichen Zeit als Reifenkasperl.

Mit größter Spannung wurde der Auftritt bei Tanzmeister Hans Spenger erwartet, der in den Jahren 1970 und ’77 selbst aktiv war und sein jetziges Amt seit dem Jahre 1984 bekleidet. Die Miene des Mannes mit dem größten Schäfflerherz überhaupt entspannte sich zusehends mit jeder perfekt getanzten Figur. Mit der neuen Grundaufstellung der langen Laube und der „Figurenzugabe“ in Form der „Spenger-Laube“ sorgten die Aktiven für zwei geglückte Überraschungen.
Zurück in der Innenstadt freute man sich insbesondere auf den Auftritt bei Ilse Lutzenburger, Begründerin des Schäffler-Fanclubs im Jahre 1984. Sohn Ralf lenkt seit 1998 die Geschicke der Abteilung. Als Reifenschwinger anno 1991 erklomm er selbst noch einmal das Fassl und ließ Familie und alle Freunde des Schäfflertanzes hochleben.
Von der aktuellen Schäfflergilde hatten Markus Schwertl, Andreas Kaindl, Daniel Zehentmeier und Franz Fellner Heimauftritte. Die Familien Schwertl und Kaindl hatten an diesem Tage eine Einladung ins Sportheim der „Sechzger“ ausgesprochen, wofür die Schäffler mit Blumen für die Gastgeberinnen und einem kleinen Holzfassl als Erinnerung dankten.

Der letzte Tanz des Tages gehörte TSV-Ehrenvorsitzendem Dr. Karl Pöschl. Mittlerweile 14 Jahre liegt es zurück, dass seine beiden Kinder Alexander und Karolin als Vortänzer bzw. Marketenderin bei den „Rotjacken“ mitwirkten. (Bilder zum Tage unter www.hallertauer-zeitung.de.)

Zum letzten Male zu sehen gibt es die Schäffler am Faschingsdienstag in der Stadt. Auf dem Programm stehen 14 Stationen. Letzter Tanz ist um 17 Uhr am Rathaus.
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